Meine Reise startete in Düsseldorf und ich bin zunächst nach Dubai geflogen. Von dort aus ging es nach einem 3-stündigen Stop weiter nach Bangkok. Die Nachricht des tragischen Anschlags, der am Montag in Bangkok verübt worden ist, reduzierte meine Aufregung nicht gerade. Beide Flüge waren angenehm und ich bin relativ pünktlich in Bangkok gelandet. Als ich nach der angenehmen Metro-Fahrt bis zur Endstation im Taxi saß und den Fahrer bat, das Taximeter anzustellen, verneinte er dies mit der Begründung, dass dies auf Grund des Bombenanschlags nicht möglich wäre. Das habe ich ihm natürlich nicht geglaubt. Er versuchte dann unabhängig vom Taximeter einen Fahrpreis mit mir zu vereinbaren. Dabei startete er mit einer Summe, die recht unverschämt war. Daraufhin bin ich meinerseits auch recht niedrig „in die Verhandlung“ eingestiegen. Nach langem Hin und Her (er fand meinen Preis wohl viel zu niedrig) schaltete er dann schlussendlich das Taximeter ein. Die wunderbare technische Selbstheilung, wer kennt sie nicht. Der Endpreis war übrigens dem von mir vorgeschlagenen Preis sehr ähnlich (sein ursprünglicher Vorschlag betrug mehr als das Vierfache…). Meine Anreise endet im vorab gebuchten Hostel, das wirklich sehr schön ist. Das gebuchte 6-Bett-Zimmer entpuppte sich – zumindest für die heutige Nacht – als 1-Bett-Zimmer, da bisher keine weitere Mitbewohnerin eingezogen ist. Wie schön! Am Nachmittag und Abend habe ich die Gegend zu Fuß erkundet und war in Chinatown essen – die größte Herausforderung zwischen all den Restaurants mit Haifischflossen und anderen exotischen „Spezialitäten“ bestand darin, etwas Vegetarisches zu finden. Die Schriftzeichen halfen mir dabei verständlicherweise nicht weiter, aber da fast alle Speisekarten mit Bildern versehen waren, erleichterte dies die Vorauswahl.
Autor: Natalie um die Welt
Ich packe meinen Koffer und nehme mit…
AllgemeinDas mit dem Packen ist so eine Sache. Manche tun es in der Nacht vor der Abreise, andere wochenlang im Voraus. Ich reihe mich irgendwo in der Mitte ein. In der Tat habe ich mir viele Gedanken gemacht was ich mitnehme und vor allem wieviel ich mitnehme. Dabei habe ich etliche Empfehlungen von Bloggern durchgelesen, die mir sehr weitergeholfen haben. Die Lösung war aber im Endeffekt, dass ich mich auf das absolut Wesentliche reduziert habe. Dadurch musste zwar leider vieles Zuhause bleiben, was ich gerne mitgenommen hätte, aber die Entscheidung war sehr sinnvoll. So ist es nun final ein 36 L Rucksack mit 12 kg geworden, dazu kommt noch eine Handgepäcktasche, die leider nicht ganz so leicht geworden ist wie geplant. Trotzdem finde ich es insgesamt sehr wenig. Ich glaube ich habe selten auch nur 1 Woche Urlaub mit so wenig Gepäck gemacht. 🙂
Ein Blog muss her!
AllgemeinBald ist es soweit: ich werde meine lang ersehnte Reise um die Welt antreten und vier Monate mit einem kleinen Rucksack unterwegs sein! Meine Vorfreude ist bereits sehr hoch, aber die Aufregung ist es mindestens genauso. Noch nie habe ich eine solche lange Reise alleine unternommen. Ich habe ja schon viel über das Alleinreisen gelesen, gehört und beobachtet, aber wie es dann wirklich sein wird, ist mir noch nicht ganz klar. Am allermeisten bereitet mir Sorge, dass ich schöne Momente, Erlebnisse und Aussichten nicht sofort mit einer vertrauten Personen teilen kann, à la „geteilte Freude ist doppelte Freude“. Um meine Erlebnisse aber wenigstens ein Stück weit mit Euch teilen zu können, plane ich diesen Blog zu schreiben. Wie regelmäßig dies sein wird, kann ich noch nicht vorhersehen, aber ich freue mich über diese schöne Möglichkeit des Teilens. Die Idee zu diesem Blogtitel kommt übrigens daher, dass ich mit einem türkisen Rucksacke reise.

